• Andreas Haas

Arbeiten in Zeiten von Corona: Fünf Tipps für die Handhygiene am Arbeitsplatz


Vermehrtes Händewaschen braucht auch mehr Handpflege



Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern. Um sich vor ansteckenden Infektionen zu schützen ist gründliches und regelmäßiges Händewaschen daher oberstes Gebot für eine gute persönliche Arbeitshygiene. 70 Prozent der Befragten in Deutschland wäscht sich aufgrund der Bedrohung durch Corona deutlich öfter die Hände als zuvor. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von YouGov.

Generell empfiehlt es sich die Hände täglich mehrmals zu waschen, insbesondere aber nach jedem Niesen und Husten sowie vor dem Essen. Da dies die Haut strapaziert und um Hautirritationen zu vermeiden, sollten Vorsorgemaßnahmen getroffen und im Hautschutzplan berücksichtigt werden.

Fünf einfache Tipps für die Handpflege am Arbeitsplatz, die auch nach Corona noch wirkungsvoll sein werden:

1. Rückfettende Seifen und Cremes verwenden Um ein Austrocknen der Haut und die Bildung von Ekzemen zu verhindern, sollten rückfettende Seifen & Cremes verwendet werden. Die Seife sollte pH-neutral sein oder einen pH-Wert von etwa fünf haben.

2. Lauwarmes Wasser reicht aus Heißes Wasser hat keinen Einfluss auf die Keimabtötung. Daher besser eine individuell angenehme Wassertemperatur wählen.

3. Nägel kurz halten Zur Handpflege gehört auch das gründliche Reinigen der Fingernägel, gegebenenfalls mit einer speziellen Nagelbürste. Kurze Nägel unterstützen zudem bei der Schmutz- und Keimvermeidung.

4. Cremen, cremen, cremen Je nach Bedarf empfiehlt es sich die Hände nach jedem Waschen oder auch zwischendurch einzucremen. Die Handcremes sollten dabei reich an hochwertigen Fetten sein

5. Häufiges Verwenden scharfer Reiniger vermeiden Scharfe Reiniger können den Säureschutzmantel der Haut auswaschen. Rissige Haut ist oftmals die Folge und erleichtert das Eindringen von Krankheitserregern. Darum ist Eincremen in medizinischen Berufen sogar Pflicht.

Konkrete Empfehlungen zur optimalen Handhygiene durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt es hier.


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