Besseres Unternehmensimage durch Arbeits- und Gesundheitsschutz


Fünf Tipps zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität



#EmployerBranding, #Arbeitgebermarke, #funatwork sind relevante Suchbegriffe in den digitalen Medien, wenn es um das Thema Unternehmensimage geht. Aber wie lässt sich die Attraktivität eines Unternehmens in Zeiten der Digitalisierung und des Fachkräftemangels steigern und welchen Einfluss darauf hat ein betriebliches Gesundheitsmanagementsystem (BGM)?

Antworten und Tipps hat Andreas Haas. Er ist seit zehn Jahren in der Arbeitsschutz-Branche tätig und Projektleiter für das Human System Arbeitsschutz-Navi.

Herr Haas, betrieblicher Gesundheitsschutz und Steigerung des Unternehmensimage - wie passt das zusammen?

In der Vergangenheit hatte der betriebliche Gesundheitsschutz leider keinen allzu großen Stellenwert. Erfreulicherweise sehen wir eine Veränderung in der Unternehmerkultur. Die neue Generation der Unternehmer hat verstanden, dass gesunde und motivierte Mitarbeiter leistungsstark und auch Botschafter ihres Unternehmens sind. Dies steigert das Unternehmensimage und erhöht somit die Chancen auf die Bewerbung qualifizierter Fachkräfte. Betrieblicher Gesundheitsschutz ist daher nicht nur eine wichtige Investition in die Mitarbeiter, sondern auch in die unternehmerische Zukunft.

Welchen Einfluss kann die Digitalisierung darauf nehmen?

Noch sind die Unternehmer zurückhaltend in der Verknüpfung von BGM mit digitalen Prozessen, denn die Ungewissheit vor organisatorischen Veränderungen, höheren Lernanforderungen und auch kürzeren Innovationszyklen ist recht groß. Aus meiner Sicht steckt hier aber großes Potential bei der programmgestützten Durchführung der Gefährdungsanalyse beispielsweise mit dem HUMAN SYSTEM Arbeitsschutz-Navi. Das digitale Tool garantiert eine simple, vollständige und rechtssichere Gefährdungsbeurteilung ohne spezifische Vorkenntnisse.

Wie lauten Ihre fünf Tipps zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität?

1. Überbelastung der Mitarbeiter vermeiden Ein gutes Gesundheitsmanagement besteht aus einem Zusammenspiel von Arbeitsschutz, betrieblicher Gesundheitsförderung und betrieblichem Eingliederungsmanagement. Eine gute Einsatzplanung mit genügend Ruhepausen gibt den Mitarbeitern einen geregelten Rahmen. Herausfordernde Tätigkeiten sollten sich mit Routinearbeiten abwechseln. Regelmäßige Gespräche mit den Mitarbeitern tragen zur Vermeidung bei.

2. Familienorientierung Für viele Mitarbeiter sind soziale Vorteile oft bedeutender als ein Firmenwagen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehen hier an erster Stelle. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice oder ein Kita-Platz in einem Betriebs-Kindergarten fördern die Zufriedenheit.

3. Gesundheitsgerechte Arbeitsplatzgestaltung Ergonomisch und arbeitssicher gestaltete Arbeitsplätze mit griffbereiten Werkzeugen und Maschinen tragen zur Gesunderhaltung der Mitarbeiter bei. Fehltage werden reduziert.

4. Internes Unternehmertun

Lob und Anerkennung sind elementar wichtig für jeden Mitarbeiter und steigern die Leistungsbereitschaft. Durch Einbindung der Mitarbeiter in die Prozess-Entwicklung und das Einbringen von Ideen ergeben sich positive Veränderungschancen für das Unternehmen. Innovationen können schneller entwickelt werden. Auch dies ist ein wesentlicher Faktor zur Bindung des Mitarbeiters und ein positiver Aspekt für potentielle Bewerber.

5. Förderung durch Weiterbildung

Die Teilnahme an Schulungen und Fortbildungsmaßnahmen sind wichtig für die Anerkennung des Mitarbeiters und steigern die Motivation.

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