• Andreas Haas

Gefährdungsbeurteilung: Ganz einfach mit Arbeitsschutz-Navi

Aktualisiert: vor 7 Tagen



Nach dem Arbeitsschutzgesetz ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, die Arbeitsbedingungen im Betrieb auf Gefährdungen zu kontrollieren und in einer Gefährdungsbeurteilung zu dokumentieren. Laut einer Befragung der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) aus dem Jahr 2015 führen jedoch nur gut die Hälfte der Unternehmen eine Gefährdungsbeurteilung durch.

Über die Wichtigkeit der Gefährdungsbeurteilung informiert Andreas Haas im Interview. Zudem gibt er Tipps für eine einfachere Umsetzung. Er ist seit zehn Jahren in der Arbeitsschutz-Branche tätig und Projektleiter für das Human System Arbeitsschutz-Navi.

Herr Haas, warum ist eine Gefährdungsbeurteilung so wichtig?

Jeder Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht für seine Mitarbeiter. Daher ist es elementar Gefährdungen bei der Arbeit frühzeitig zu erkennen und diesen präventiv entgegenzuwirken. Das klingt erst einmal wenig spannend, ist es aber ganz und gar nicht, wenn man die Gesundheit seiner Mitarbeiter und damit die Leistungsfähigkeit seines Unternehmens fest im Blick hat.

Und warum tun sich viele Unternehmen mit der Dokumentation so schwer?

Es geht um die systematische Ermittlung und Bewertung aller relevanten Gefährdungen, denen die Beschäftigten im Zuge ihrer beruflichen Tätigkeit ausgesetzt sind. Das sind beispielsweise die Prüfung von Schutzeinrichtungen, Fluchtwegen oder Arbeitsstoffen. Hinzu kommen die Ableitung und Umsetzung aller zum Schutz der Sicherheit und der Gesundheit erforderlichen Maßnahmen, die anschließend auf ihre Wirksamkeit überprüft werden müssen. Das alles muss dokumentiert werden.

Aber hierfür gibt es keine feste Vorschrift. Daher fühlen sich viele Unternehmer ohne Anleitung allein gelassen.

Haben Sie einen Tipp wie das auch einfacher möglich ist?

Eine absolute Erleichterung für die Unternehmen ist unser Arbeitsschutz-Navi. Ohne Vorwissen oder zusätzliche Recherchemittel ist der Verantwortliche in der Lage eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen und diese unter Einbindung der Mitarbeiter einzuführen. Der Nutzer wird dabei anwenderfreundlich durch diese sechs Arbeitsschritte geführt:

1. Ermitteln der Gefährdungen

2. Beurteilen der Gefährdungen

3. Definieren der Schutzziele

4. Festlegen konkreter Arbeitsschutzmaßnahmen

5. Durchführen der Maßnahmen

6. Überprüfen der Durchführung und der Wirksamkeit der Maßnahmen

und das Fortschreiben der Gefährdungsbeurteilung

Wann ist eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen?

Sie ist durchzuführen und zu dokumentieren:

1. Vor der Aufnahme von Tätigkeiten, beim Einrichten und Betreiben

von Arbeitsstätten und vor der erstmaligen Verwendung eines neuen

Arbeitsmittels

2. Wenn die Prüfung der Schutzmaßnahmen nicht wirksam oder

ausreichend sind

3. Bei maßgeblichen Veränderungen im Betrieb

4. In regelmäßigen Abständen, spätestens nach einem Jahr

5. Und bei sonstigen besonderen Vorkommnissen (Arbeitsunfall, etc.)

Wie lautet Ihr Fazit?

Die Gefährdungsbeurteilung - ein „must have“ für jedes Unternehmen. Die konsequente Umsetzung und regelmäßige Aktualisierungen sind absolut notwendig.

Arbeitsschutz im Taschenformat. An dieser digitalen Lösung für einen betrieblichen Arbeitsschutz arbeiten wir gerade mit Hochdruck. Gehören Sie zu den ersten und profitieren von dieser tollen Arbeitserleichterung. Einfach HIER vormerken lassen.





0 Ansichten

© 2019 by Gesellschaft für Management,

Organisation und Humankapital mbH

Senefelderstraße 1, T 3, D-63110 Rodgau/Niederroden

+49 (0) 61 06 / 28 68 69    info@arbeitsschutz-navi.de

  • Xing-Icon-grau
  • Black Facebook Icon