• Andreas Haas

Sicher arbeiten leicht gemacht

Aktualisiert: Jan 7

So setzten Sie Vorschriften praxisgerecht um


Mit seinem "HUMAN SYSTEM Arbeitsschutz-Navi" will die GMOH dafür sorgen, dass Unternehmer die Vorgaben zum Arbeitsschutz mit so wenig Aufwand wie möglich umsetzen können. Dieses Konzept lässt sich auf jede Branche anwenden.

Fahndung nach betrieblichen Risiken

Bevor es an die praktische Umsetzung von Maßnahmen zum Arbeitsschutz geht, ist es zunächst einmal notwendig zu erfahren, wo sich im Betrieb überhaupt Gefährdungen befinden. Um bei der Fahndung nach betrieblichen Risiken fündig zu werden, müssen in einem ersten Schritt die Faktoren für eine mögliche Gefährdung ermittelt werden. Im Anschluss daran folgt eine Beurteilung der vorhandenen Gefährdungen mit der Zielsetzung, darauf abgestimmte sinnvolle und effiziente Mechanismen zum Arbeitsschutz zu installieren. Damit wird die Gefährdungsbeurteilung zu einem Kernelement des Arbeitsschutzes.


Schritt 1: Strukturen analysieren

Im ersten Schritt geht es zunächst darum, die übergreifenden Arbeitsschutzthemen zu bestimmen und generell zu ermitteln welche Anforderungen (Prüfbücher, Kataster, Unterweisungstermine, Beauftragung von Fachkräften für Arbeitssicherheit und -medizin) der Betrieb erfüllen muss.

Welche verschiedenen Arbeitsplätze existieren überhaupt im Betrieb? Wer ist wofür verantwortlich? Gibt es allgemeine Gefahren, denen alle Mitarbeiter ausgesetzt sind?

Schritt 2: Vorlagen erstellen

Hat der Unternehmer seine Pflichten und Aufgaben ermittelt, geht es nun um die Formulierung von allgemeinen Gefährdungsbeurteilungen, Beauftragungen, Pflichtenübertragungen sowie Betriebsanweisungen. Dabei sollte der Unternehmer in der Regel von seiner Fachkraft für Arbeitssicherheit und dem Betriebsarzt unterstützt werden.


Schritt 3: Gefahren ermitteln

Im Unterschied zum ersten Schritt, müssen jetzt die an den einzelnen Arbeitsplätzen individuell auftretenden Gefahren ermittelt und in Form von Gefährdungsbeurteilungen dokumentiert werden. Sobald sich Arbeitsabläufe, Materialien oder auch Mitarbeiter ändern, ist eine neue Prüfung der Gefahrensituation erforderlich. Bei laufend wechselnden Anforderungen, wie z.B. Baustellen, hat sich das Erstellen von Standard-Gefährdungsbeurteilungen bewährt, da 80-90% der Tätigkeiten immer gleich sind. Nur die darüber hinaus gehenden Gefährdungen, müssen dann von der verantwortlichen Führungskraft beurteilt werden.


Schritt 4: Mitarbeiter unterweisen

Bei den allgemeinen Themen genügt es, die Mitarbeiter einmal jährlich über die Gefahren und ihre Pflichten wie bspw. das Tragen von persönlicher Schutzausrüstung zu unterweisen. Wohingegen bei Änderugen von Abläufen, Maschinen und/oder Materialien individuelle Unterweisungen notwendig sind. Gleiches gilt für neue Mitarbeiter, Leiharbeiter und Aushilfen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung und wie immer gilt: Bei Fragen und Anregungen einfach melden: info@arbeitsschutz-navi.de. Wir freuen uns darauf.


Arbeitsschutz mit Unternehmerbrille: für sichere und gesunde Arbeitsplätze!

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